wert=10054
Event
 

Pressemitteilungen 2010 Statements 2010 Rennen 2010

PRESSEMITTEILUNGEN

Kalsow zurück im Formel 1 Cockpit beim Promotion-Event in Berlin

Powerboats Am 14./15. August fand in Berlin Grünau im Rahmen des ADAC Motorbootrennens das 5. Formel 1 Powerboat Promotion Event statt. Fabian Kalsow, der beim Formel 1 Rennen in Russland und beim Promotion Event in Heiligenhafen aus gesundheitlichen Gründen selber nicht fahren konnte, fuhr in Berlin Grünau vor tausenden Zuschauern mit seinen Mitfahrern um einen 2 Bojen Kurs. "Die Strecke in Berlin ist einfach klasse. Ich bin froh, nach einigen Wochen zurück im Cockpit zu sein", so Kalsow. Das nächste Rennen findet am 3./4. Oktober in Linyi/China statt.


Fabian Kalsow mit Ersatzfahrer bei den Hafenfesttagen in Heiligenhafen

Powerboats Am 17./18. Juli fand das vierte Formel 1 Powerboat Promotion Event im Rahmen der Hafenfesttage in Heiligenhafen statt. Fabian Kalsow wurde aufgrund seines gesundheitlichen Zustands von Formel 1 Doppelsitzer-Fahrer Alex Radovanovic aus Belgrad (Serbien) vertreten. "Ich konnte kein Risiko eingehen. Ich fühlte mich 3 Tage vor der Veranstaltung immer noch nicht in der Lage, ein Formel 1 Boot bewegen zu können. Deswegen hatte ich meinen Freund Alex gefragt, ob dieser mein Formel 1 Boot fahren möchte. Er hat sofort zugesagt, was mich natürlich für die Stadt Heiligenhafen, Sponsoren und Zuschauern sehr gefreut hat", so Kalsow. Am Samstag trat auch Heiko Müller, Bürgermeister der Stadt Heiligenhafen, seine erste Mitfahrt im Formel 1 Boot an. Dieser war nach der Fahrt sehr beeindruckt und meldete sich glatt wieder für das nächste Jahr zu einer Mitfahrt an. "Ich finde es toll, wenn sich auch der Bürgermeister bei solch einer Veranstaltung blicken lässt. Dass er sich dann sogar entschied, mitzufahren, finde ich großartig. Zusätzlich gab er uns jegliche Unterstützung, die wir vor Ort brauchten", so Kalsow. "Diese Veranstaltung passt super nach Heiligenhafen und den Hafenfesttagen. Die Mitfahrt im Formel 1 Boot war sehr beeindruckend und ich hatte viel Spaß daran", so Heiko Müller. Das Formel 1 Boot war zum ersten mit einem Schalldämpfer ausgestattet. "Mir ist es wichtig, dass sich keiner beeinträchtigt fühlt. Das Boot war nur noch halb so laut. Der Motor lief am ganzen Wochenende 30min., sodass ich denke, dass es für jeden vertretbar ist. Dieses bestätigten mir auch der Bürgermeister und der Tourismus Service Heiligenhafen. Beide sahen die Veranstaltung als Bereicherung für die Hafenfesttage. Wir kommen sehr gerne wieder", so Kalsow.


Pfeiffersches Drüsenfieber bremst Kalsow aus

Powerboats Im russischen St. Petersburg wollte Fabian Kalsow in seinem nagelneuen BaBa Formel 1 Katamaran so richtig Gas geben, doch dazu kam es gar nicht. "Das Pfeiffersche Drüsenfieber hat mich von den Beinen geholt", so Kalsow. Die Viruserkrankung trug er bereits in sich, als er mit dem Flieger 3 Tage vor dem Rennen nach Russland abhob. "Mir ging es zwar im Vorfeld schon nicht gut, ich musste auch Antibiotika nehmen, aber ich wollte unbedingt dort hin um zu fahren. Alle waren vor Ort, das ganze Team, das Boot ist mit enormen Logistik Aufwand nach Russland gebracht worden und dann falle ich aus, das war schon verdammt ärgerlich", berichtete Kalsow. Der 28 jährige lag mit starkem Fieber flach, der Rennarzt schloss ein Einsatz aus, sodass Kalsow sein neues BaBa Boot nicht testen konnte. Im Oktober zieht der Formel 1 Zirkus weiter nach China.


Fabian Kalsow mit neuem BaBa Boot in Russland am Start

Powerboats Am 10./11. Juli steht für Fabian Kalsow das zweite Rennen zur F1H2O Weltmeisterschaft auf dem Programm. Kalsow, der im Mai in Portugal mit seinem Vorjahresboot auf einen guten 7. Platz gefahren ist, geht nun mit einem brandneuen BaBa Formel 1 Boot aus der Bootschmiede BaBa Racing seines Freundes Massimo Roggiero an den Start. „Leider ist das Boot erst in letzter Minute fertig geworden, sodass ich keine Testfahrten mehr absolvieren konnte. Ich muss mich deswegen schnell an das neue Boot gewöhnen, um das volle Potenzial auszuschöpfen“, so der einzige deutsche Formel 1 Powerboat Pilot. Kalsow fährt in einem Formel 1 Boot der neuen Generation, welches nur Sami Selio und Ahmad Al Hameli fahren. Al Hameli gewann das Rennen in Portugal vor einigen Wochen. „Natürlich hängt neben dem Boot auch noch der Motor, der Propeller bzw. das ganze Setup vom Erfolg ab, dennoch habe ich gute Chancen für die Topt Ten, in denen ich mich in diesem Jahr behaupten möchte. Leider plage ich mich zurzeit mit einer Sommergrippe herum, welches für die Vorbereitung natürlich alles andere als gut ist“, so Kalsow. Am Mittwoch geht es für Kalsow und seine Mechaniker nach St. Petersburg, ehe es am Samstag zum ersten Mal mit dem neuen Boot aufs Wasser geht.


Kalsow und Hagin in Stralsund und Brodenbach

Powerboats Am 10./11. Juni fand im Rahmen des Hafenfestes in Stralsund ein „Powerboat Match Race“ statt. Fabian Kalsow (28) war mit seinem Formel 1 Doppelsitzer und Stefan Hagin (21) mit seinem Formel 4 Boot am Start. Bei den jeweiligen Show-Rennen im Stralsunder Hafenbecken fuhr Kalsow den langen und Hagin den kurzen Kurs. Anschließend fanden i m Formel 1 Doppelsitzer wieder die üblichen Mitfahrgelegenheiten statt.
Am Freitagabend ging es für Fabian Kalsow und Stefan Hagin dann weiter nach Brodenbach an die Mosel, wo Kalsow vom ADAC eingeladen wurde, um Sponsoren und Besucher im Formel 1 Doppelsitzer mitzunehmen. Titelverteidiger und Formel 4S-Weltmeister Stefan Hagin nahm an den Läufen zur deutschen Meisterschaft teil. Er dominierte im Training das Feld, in dem Teilnehmer aus Deutschland, Polen, Lettland und den Niederlanden aufeinander trafen. Der Südbadener hatte aber viel Pech beim Start, da sein Motor nicht richtig ansprang. Nach einer Aufholjagd von Platz 6 bis auf Platz 3 überschlug sich Hagin in der vorletzten Runde beim Angriff auf Uwe Brettschneider mit seinem 60 PS starken Katamaran. Im zweiten Sprintrennen konnte Hagin nicht teilnehmen, da der Lauf unmittelbar nach dem ersten Sprintrennen stattfand. „Es musste das komplette Boot und Motor überprüft werden, sodass Stefan erst wieder am Hauptrennen teilnehmen konnte“, so Kalsow. Hagin ging vom letzten Platz aus ins Rennen, doch bereits an der 2. Boje hatte sein Motor technische Probleme und viel immer weiter bis ans Ende des Feldes zurück. "Im Sprintrennen habe ich zuviel gewollt und bin am Limit gefahren. Deshalb kam es auch zum Überschlag. Im Hauptrennen ist das Boot zuerst gut gelaufen, doch dann hatte die Elektronik Aussetzer“, so Stefan Hagin nach dem letzten Rennen. Am 7. Juli geht es für Kalsow und sein Team weiter nach St. Petersburg, wo das 2. Rennen zur Formel 1 Weltmeisterschaft stattfindet.


Erste WM Punkte für Fabian Kalsow und das F1 Antlantic Team

Powerboats Am 08./09. Mai fand im portugiesischen Portimao der Auftakt zur Formel 1 Powerboat WM statt. Fabian Kalsow reiste bereits eine Woche vor dem Grand Prix nach Portugal, um noch einige Testfahrten auf der Teststrecke des F1 Atlantic F1 Teams am Stadtrand von Lissabon zu absolvieren. "Leider stellten wir nach dem Test fest, dass meine linke Kufe einen Bruch hatte, welcher optisch nicht zu sehen war. Massimo Roggiero sagte mir aber gleich seine Unterstützung zu und somit schafften wir es, das Boot für den Grand Prix in Portimao wieder rennfertig zu bekommen", so Kalsow.

Die UIM F1 H2o World Championship startete auf dem Arade in Portimao zu ihrer 30sten Saison. Auf die 17 Teams kamen dabei einige Neuerungen zu. Neben der Rückkehr zum vorherigen Format mit nur einem Rennen pro Grand Prix Wochenende wurde ein Time Trial für den Kampf um die Pole Position durchgeführt. Dabei nahmen sich die Organisatoren Anleihen bei ihrem Gegenstück, der FIA F1. In einer einstündigen Session gingen zunächst alle Boote aufs Wasser. 20 Minuten hatten die Piloten in diesem ersten Qualifying (Q1) Zeit, um eine schnelle Runde auf den Kurs zu legen. Am Ende der 20 Minuten kamen schließlich nur die 15 schnellsten Piloten weiter. Nach einer siebenminütigen Pause ging es dann in Qualifikationsrunde Nr. 2 (Q2). Die 15 Fahrer mussten erneut ihr Bestes geben, um am Ende des 15 minütigen Durchgangs weiter zu kommen, da anschließend nur die zehn Schnellsten weiter in die dritte und letzte Qualifikationsrunde (Q3) kamen. Nach einer weiteren Pause ging es dann um die endgültige Position in der Startaufstellung, die dann von den zuvor ausgeschiedenen Booten aufgefüllt wurde. Während der einzelnen Qualifikationsrunden konnten die Fahrer so viele Runden drehen wie sie wollten oder in der Lage waren. Für den Zuschauer hieß das im Klartext – viele Boote auf dem Wasser und alle gaben Gas. Fabian Kalsow fuhr im Zeittraining auf Rang 11 und verpasste um 0,4 Sekunden das Q3.

"Leider war in dem Durchgang nicht mehr drin. Die Bedingungen waren schwierig und ich wollte das Boot auf keinen Fall für das Rennen am nächsten Tag beschädigen", so Kalsow. Der junge Deutsche startete von Position neun, da der Amerikaner Jay Price im Q3 einen Unfall hatte und somit von Platz zehn starten musste. Jonas Andersson hatte technische Probleme und musste gar vom Ende des Feldes ins Rennen gehen. Kalsow musste in Portugal bei seinem ersten Start für sein neues Team noch mit seinem Vorjahresboot an den Start gehen, da sein neues Boot erst zum Grand Prix in Russland einsatzbereit ist. Zudem plagten Kalsow Abstimmungsprobleme. Neben dem neuen Kraftstoff auf Ethanolbasis sorgten auch Drehzahlbegrenzer für neue Erfordernisse. Während die Top-Teams fast durchweg mit neuen, entsprechend abgestimmten Booten an den Start gehen konnten, musste Kalsow und seine Crew die Abstimmungen noch auf den Vorjahresrumpf umsetzen. Während des Rennens musste sich Kalsow zudem mit Handlingsproblemen in den engen Turns plagen, da an seinem BaBa Katamaran die Spitze des Backbordrumpfes beim Aufprall auf eine Welle brach und so nicht mehr die volle Führung in den Kurven hergab. Trotz des Handicaps gelang es Kalsow zum Ende des Rennens auch noch Druck auf Andy Elliot auszuüben. Immer wieder schob sich Kalsow an Elliott heran. Elliott machte jedoch bei jedem Angriff von Kalsow förmlich die Tür zu.

"Es war ein spannendes Duell mit Andy. Allerdings ist er in zwei Situationen zu weit gegangen, da ich bereits innen vor der Wendeboje in einer Position war, bei der er mich hätte vorbei lassen müssen", so Kalsow. Der junge Deutsche nahm es sportlich, besonders da Elliott nach dem Rennen sofort beim ihm vorbeikam und sich für das harte, aber faire Vorgehen entschuldigte und auch gleichzeitig seine Anerkennung für das gute Duell aussprach. Am Ende fuhr Fabian Kalsow auf einen guten siebten Platz und holte damit vier Punkte für die Meisterschaftswertung. "Ich hoffe nun, dass mein neues Boot bis Russland fertig wird, damit ich mich in den Top Ten behaupten kann", so Kalsow.


Formel 1 WM Auftakt in Portimao

Powerboats Am 1. Mai fliegt Fabian Kalsow zu den ersten Testfahrten nach Portugal, um auf der Teststrecke vom „F1 Atlantic Team“ für den Heim-Grand-Prix, der eine Woche später in Portimao stattfindet, zu trainieren. „Eigentlich waren die Testfahrten schon viel früher geplant, doch das Flugverbot machte mir einen Strich durch die Rechnung. Dennoch werde ich gut vorbereitet nach Portimao reisen“, so Kalsow. Grundlegende Änderungen bei der Formel 1 WM 2010: Wegen der hohen Materialkosten, die auf den Teams lasteten, kehrt die Formel 1 zum alten Grand-Prix-Modus zurück. Das heißt, dass es nur noch ein F1 Rennen pro Wochenende gibt. Auch Fabian Kalsow begrüßt diese Maßnahme, dadurch werde der Aufwand für alle Beteiligten reduziert. Als Ersatz für das zweite F1 Rennen startet im Vorprogramm ab dem zweiten Grand Prix die Formel 4S. Dafür hat Fabian Kalsow den Weltmeister dieser Klasse, Stefan Hagin, mit ins „F1 Atlantic Team“ geholt.
„Da ich beim Rennen in Portimao noch mit meinem Vorjahres-BaBa-Boot an den Start gehe, hoffe ich, dass ich dennoch einen guten Platz in den Top Ten einfahren kann. Ins Cockpit meines neuen BaBa-Bootes kann ich voraussichtlich erst in Russland klettern, da es zur Zeit noch gebaut wird, so der junge Deutsche.
Kalsow´s ehemlige Teamkollege, der Italiener Guido Cappellini, kündigte jetzt nicht ganz überraschend an, dass er eine Karriere bei den Inshore Rennen nach 25 Jahren, davon alleine 23 Jahre in der Formel 1, beenden wird. Der mehrfache F1 Weltmeister, der alles in diesem Sport erreicht hat, was es zu erreichen gibt, traf seine Entscheidung in der Winterpause. Der historische Gewinn seines zehnten Titels in der UIM F1 H2o Weltmeisterschaft am 11. Dezember 2009 in Sharjah / UAE, war die Krönung einer Karriere voller Erfolge und Rekorde.

Nach dem Gewinn seines neunten Titels in der Saison 2005, war die Nr. 10 das finale Ziel des Rekordpiloten vom Comer See, etwas, was noch kein Pilot erreicht hatte. 2006 und 2007 scheiterte Cappellini nur knapp und verpasste den Titelgewinn jeweils beim letzten Rennen, obwohl alles bereits in trockenen Tüchern schien. 2008 landete Cappellini nach vielen technischen Problemen während der Saison sogar "nur" auf dem zehnten Platz des Klassements. Viele sprachen danach davon, dass er demotiviert aufhören würde. Doch der Italiener legte für 2009 noch mal gewaltig nach. Zusammen mit seinem prestigebehafteten Team eroberte er voller Entschlossenheit und Motivation zum zehnten Mal den Thron und schrieb Geschichte. Zehn Titel in 23 Jahren heißt, dass man an der Spitze seiner Disziplin steht und sich gegen alle anderen behauptet hat, sich gegen viele Generationen von Gegnern durchgesetzt hat und immer der siegreiche Pilot gewesen ist. Das gilt auch für die technologische Entwicklung in dem Sport. Auch hier hat Cappellini viel geleistet und seine DAC Rümpfe entwickelt, die in der Geschichte des Sportes zu den siegreichsten gehören. Auch die Sicherheit war stets eine Aufgabe für ihn und viele Entwicklungen die in den vergangenen Saisons gemacht worden sind um die F1 Serie sicherer und schneller zu machen sind Guido Cappellini zu verdanken.

Die Erfolgsliste des Weltmeisters ist ziemlich eindrucksvoll. In 171 Grand Prix gewann er 62 mal, startete 70 mal von der Pole Position und erreichte 104 mal eine Podiumsplatzierung. 1993 holte er seinen ersten Weltmeistertitel und 16 Jahre später seinen Zehnten. Mehr als jeder andere in der Klasse. Der zweite der Weltrangliste, der US-Amerikaner Scott Gillman, kann lediglich auf vier Titel bauen. 2005 stellte Cappellini seinen letzten Weltrekord mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von 256,25 km/h auf dem Iseo See auf.

"Die Formel 1 war mein Leben und nun ist der Moment gekommen, sich zu verändern. Ich habe in dieser Disziplin alle meine Ziele erreicht und es macht nun keinen Sinn mehr, in einem Sport das ein Maximum an Entschlossenheit, Konzentration und Hingabe verlangt weiterzumachen. Ich möchte allen Danken die während all dieser Jahre bei mir geblieben sind. All denen, die an mich geglaubt und unterstützt haben, all den Fans, die mich dazu gebracht haben, bei jedem Event an dem ich teilgenommen habe mein Bestes zu geben, meiner Familie und meinem Team. Einem Team, das aus außergewöhnlichen Männer zusammengesetzt war und aufgrund deren Arbeit, Zusammenhalt und Entschlossenheit das alles möglich wurde. Für alle die sich nun Gedanken machen was jetzt kommt - 2010 ist nur eine Übergangszeit für mich. Sicherlich habe ich die Lust am Sport nicht verloren. Die Erfahrung mit der Class 1 in Brasilien, mit dem Podiumsbesuch am Ende, das war fantastisch. Ich schaue nun mit viel Interesse auf weitere Offshore Rennen."


Erfolgreicher Start in die Formel 1 Powerboat Eventsaison 2010

Powerboats Am 24. April fand im Obereiderhafen in Rendsburg das erste Formel 1 Powerboat Promotion Event im Jahre 2010 statt. Mit allzu großem Zuspruch hatte Wolfram Marek, der Organisator der allerersten Trainings- und Einstellungsfahrten für Rennboote am 24. April 2010 im Obereiderhafen in Rendsburg nicht gerechnet. Doch was als zaghafter Testversuch unter der Federführung der Jugend-Motorboot-Gemeinschaft Schleswig-Holstein (JMG- SH) und des Rendsburger Regattavereins in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Motor Yacht Verband (DMYV) und dem ADAC in Norddeutschland gedacht war, wurde am Ende zu einem echten Erfolg.

Nicht weniger als sechs Rennteams, darunter der einzige deutsche Pilot in der F1 Weltmeisterschaft, Fabian Kalsow, und der amtierende Weltmeister der Formel 4S, Stefan Hagin, hatten die Gelegenheit genutzt und waren aus ganz Deutschland nach Rendsburg gereist um dort bei nahezu idealen Bedingungen Einstellungs- und Testfahrten für die Saisonvorbereitung zu unternehmen. Auf einem 2 Bojen-Kurs fuhr Fabian Kalsow mit seinem zum Doppelsitzer umgebauten Formel 1 Powerboat mit jeweils einem Gast an Bord. 12 Mitfahrerinnen und Mitfahrer nutzten die Möglichkeit, als Co-Pilot mit einer Geschwindigkeit von knapp 180 km/h über den See zu fliegen. Stefan Hagin testete verschiedene Propeller mit seinem Formel 4S Boot, anschließend gab ihm Fabian Kalsow die Möglichkeit, mit dem Formel 1 Doppelsitzer seinen ersten Formel 1 Test zu bestreiten. „Ich möchte Stefan ganz langsam an die Formel 1 heranführen. Der Doppelsitzer ist hierfür natürlich perfekt, um ihn Dinge direkt während der Fahrt zu erklären“, so Kalsow. Über zehn Rennboote aus verschiedenen Klassen, von der MS 11 und der DMYV T-550 über die OSY-400 und R1000, bis hin zu den Formelrennbooten der Klassen F4S, F500 und der F1 sorgten bei dem von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr angesetzten Training für ordentlich Bewegung und Abwechslung am und auf dem Wasser.

Neben der Jugend - Einsteigerklasse MS 11 und dem Schlauchbootslalom konnten sich Interessierte auch von dem T-550 Koordinator des DMYV in die DMYV T-550 Klasse einweisen lassen und die 40PS starken "Dreikantfeilen" selber ausprobieren. Am Ende erwies sich die Veranstaltung als gelungen und fand bei allen Beteiligten ein großes Echo. Organisator Wolfram Marek: "Wir haben von allen Seiten positive Resonanzen bekommen. Wir werden uns jetzt noch einmal zusammensetzen und alle Punkte besprechen. Dann können wir schauen, ob wir die Veranstaltung 2011 wiederholen können." Viele Beteiligten können sich im Obereiderhafen auch ein Rennen mit kleineren Klassen wie der DMYV T-550 und dem ADAC MSG Motorboot Cup vorstellen.
Das nächste Formel 1 Powerboat Promotion Event findet am 10./11. Juni in Stralsund im Rahmen des Hafenfestes statt, ehe es einen Tag später zum nächsten Event nach Brodenbach an die Mosel geht.


Stefan Hagin und Fabian Kalsow in Italien und Monaco

Powerboats Die Vorbereitungen der Saison 2010 laufen auf Hochtouren. Fabian Kalsow flog am 4. März nach Italien zu BaBa Racing, wo er mit seinem Freund Massimo Roggiero das neue BaBa Formel 4 Boot für die Saison 2010 vorbereitete. Am 06. März ging es dann mit Formel 4S (SL60) Weltmeister Stefan Hagin und Massimo Roggiero nach Monaco. Hierhin hat der Weltverband U.I.M. alle Weltmeister des Jahres 2009 zu einem Gala-Dinner eingeladen. Die Ehrung fand im "Salle Des Etoilles" in Monaco statt, einige Meter vom "Monte Carlo Bay Hotel", in dem alle Weltmeister, Begleitungen und Gäste eingeladen waren. Es waren Teilnehmer aus 25 verschiedenen Ländern eingeladen, die weitesten Anreisen hatten die Teilnehmer aus Nordamerika und Neuseeland. Stargast des Abends war neben den Weltmeistern seine Hoheit Scheich Sultan Bin Khalifa Al Nahyan aus Abu Dhabi. Der Regent des Emirates Abu Dhabi und bekennende Powerboat-Fan hatte seine Teilnahme bereits einige Wochen vor diesem Event angekündigt. Massimo Roggiero und Fabian Kalsow stellten ein Formel 1 BaBa Boot des "Mad Croc F1 Teams" auf der Bühne aus. Am Sonntag, den 7. März ging es von Monaco dann wieder zurück nach Busto Arsizio (Norditalien). Am Montag wurden dann noch einige Einstellungen mit Stefan Hagin an dem neuen BaBa Formel 4S Boot vorgenommen. "Ziel des Tests war, das BaBa Formel 4S Boot zusammen mit dem Molgaard Boot von Stefan Hagin abzustimmen. Es werden in den nächsten Wochen noch einige Tests stattfinden", so Fabian Kalsow. Die Formel 1 Saison beginnt am 08./09. Mai in Portimao/Portugal, die SL 60 Saison beginnt im Rahmenprogramm beim 2. Rennen der Formel 1 in Russland im Juli.


Fabian Kalsow unterzeichnet Vertrag mit Formel 4 Weltmeister Stefan Hagin

Powerboats Nachdem Fabian Kalsow vor einigen Tagen einen Formel 1 Vertrag im portugiesischen „Atlantic F1 Team“ unterzeichnete, verkündete der einzige deutsche Formel 1 Powerboat-Pilot das nächste Highlight. Stefan Hagin, mehrmaliger deutscher Meister (ADAC Motorboot Masters) und aktueller Weltmeister der Formel 4 S, unterschrieb einen Vertrag bei Fabian Kalsow für das Jahr 2010.

„Stefan ist ein sehr großes Talent, er hat in seiner Klasse in den letzten Jahren alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Er wird wie ich in diesem Jahr für das Atlantic F1 Team fahren, allerdings nicht in der Formel 1, sondern in der Formel 4 S“, so Kalsow. In dieser Saison kehrt der Formel 1 Promoter Nicolo die San Germano aufgrund des hohen Druckes der einzelnen Teams wieder auf ein Rennen pro Wochenende zurück, dies hat zur Folge, dass jedes Formel 1 Team als Gegenleistung ein Formel 4 S Boot ins Rennen schickt, damit das Zeitfenster komplett ausgefüllt wird. Die Formel 4 S wird im Rahmenprogramm der Formel 1 fahren und jeweils 3 Rennläufe pro Wochenende austragen. „Die Formel 4 S Boote sind mit 60 PS Mercury 4 Takt Außenbordmotoren ausgestattet, welche sehr umweltfreundlich ist, und erreichen ca. 120 km/h auf dem Wasser. Da jedes Formel 1 Team ein Formel 4 S Boot ins Rennen schickt, werden mindestens 10 Boote am Start sein. Für mich ist Stefan Hagin Favorit, wir werden alles dafür tun, damit er in diesem Jahr die Meisterschaft gewinnt. Ich werde mit Stefan bei jedem Rennen per Funk in Verbindung stehen und ihm in einigen Situationen helfen können, zusätzlich erhält er technische Unterstützung vom Atlantic F1 Team“, so Kalsow. Stefan Hagin freut sich über die neue Chance, die er durch Fabian Kalsow erhalten hat. „ Ich möchte mich weiterentwickeln und wie Fabian mal in der Formel 1 fahren. Es ist für mich eine gute Plattform, im Rahmen der Formel 1 Rennen zu fahren, da die Verantwortlichen der Teams unsere Klasse genau beobachten werden“, so der 21 jährige Südbadener.


Fabian Kalsow unterschreibt Formel 1 Vertrag beim Atlantic F1 Team für die Saison 2010!

PowerboatsFabian Kalsow hat in seiner noch so jungen Formel 1 Karriere den nächsten Coup gelandet! Der einzige deutsche "Formel 1 Pilot auf dem Wasser" unterschrieb in der letzten Woche einen Vertrag beim portugiesischen „Atlantic F1 Team“ und hat somit ein Cockpit für die Saison 2010 sicher.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich den Vertrag für 2010 in der Tasche habe. Die Konditionen sind deutlich besser als beim China CTIC Team, für das ich letztes Jahr am Start war. Die Trainingsbedingungen sind super, da wir direkt an der schönen Algarve eine Teststrecke haben, auf der ich mich auf die Rennen vorbereiten kann“, so Kalsow. Das China CTIC Team und das Atantic F1 Team einigten sich auf einen Tausch beider Piloten. Philippe Chiappe wird 2010 für das China CTIC Team fahren und nimmt somit den Platz von Fabian Kalsow ein. „Ich kenne das Atlantic F1 Team schon viele Jahre. Mein Teamkollege Duarte Benavente ist gleichzeitig auch der Teameigner, wir sind in der Vergangenheit schon immer sehr gut mit einander ausgekommen. Für mich ist es enorm wichtig, dass man menschlich gut zusammen passt und sich in dem Team wohl fühlt. Dies war beim China CTIC Team oftmals schwierig, weil die Erwartungshaltung der chinesischen Sponsoren an das eigene Team zu groß und unrealistisch waren“, so der junge Deutsche. Kalsow hatte neben dem Angebot vom Atlantic F1 Team auch ein Angebot aus dem Scheichtum Katar vorliegen, entschied sich aber für das Team aus Portugal. Die Formel 1 Saison beginnt für Kalsow am 8./9. Mai in Portimao/Portugal bei seinem Heimgrandprix. „Wir werden vor dem ersten Rennen ausgiebig testen, um mit beiden Booten gute Resultate einzufahren. Dies ist enorm wichtig, da unser Hauptsponsor „Interpass“ (Hotelkette) an der Algarve stark vertreten ist. Zusätzlich werden einige meiner Sponsoren, Familie und Freunde mit nach Portimao kommen. Dann ist man natürlich noch mal extra motiviert“, so Kalsow. Das 2. WM Rennen findet im Juni in Lahti / Finnland statt, ehe es dann im Juli weiter nach St. Petersburg / Russland geht. Nach einer Sommerpause zieht der Formel 1 Zirkus weiter nach Asien, wo in China 2 Rennen in Shanghai und Shenzhen auf dem Programm stehen. Die letzten 3 Rennen finden wie jedes Jahr im November in Doha / Katar und im Dezember in Abu Dhabi und Dubai statt. In dieser Saison kehrt der Formel 1 Promoter Nicolo die San Germano aufgrund des hohen Druckes der einzelnen Teams wieder auf ein Rennen pro Wochenende zurück. „Wir sind letztes Jahr an jedem Wochenende zwei Rennen gefahren. Dies war für die Zuschauer natürlich sehr interessant, doch für das Kostenvolumen einiger Teams einfach zu extrem. Auch für mich als Pilot ist es entspannter. Wir werden in diesem Jahr genau den gleichen Ablaufplan haben wie die Straßen Formel 1, es wird also sehr spannend werden“, so Kalsow.

Baltic Kölln 10 Jahre Sponsor von Fabian Kalsow

Seit dem Jahre 2001, als Fabian Kalsow noch in der Formel ADAC (Formel 5) in Deutschland am Start war, ist Baltic Kölln Fehmarn und Heiligenhafen als Sponsor mit dabei. „Ich bin sehr glücklich, dass ich Baltic Kölln an meiner Seite habe. Ich habe dem Unternehmen sehr viel zu verdanken, da ich ohne Baltic Kölln kaum eine Chance gehabt hätte, mich sportlich weiter zu entwickeln“, so Kalsow. In den nächsten Wochen finden weitere Gespräche mit einigen Unternehmen statt, fügte Kalsow hinzu.